Elisabeth Arocker

Die INSPIRATIONEN

Die NATUR - unser aller Mutter - Wachsen - Blühen – Fruchten – Aussähen - Vergehen - erneutes Beginnen in ewigem Kreislauf, ist die Quelle, die Inspiration, der Motor Ihrer Kunst.

Elisabeth Arocker

Unendliche Vielfalt der Formen, Aufblühen der Farben.

Das Unentwegte, Schönheit auch im Zerbrechen, im Vergehen, im Tod, das ist der Seelengarten, in dem die Kunst von Elisabeth Arocker blühen kann.

Auch die kunsthandwerklichen Arbeiten in Ton, Feinsteinzeug und Porzellan zeigen in schwellenden Blatt-, Blüten und Fruchtformen, im Geschlinge der Stängel, in den Kurvenformen der Blattadern die vorm gewordene Sehnsucht nach der göttlichen Harmonie der Natur. Die Formenvielfalt der Volkskunst, des Jugendstils, der Art Nouveau, des Art Deko und die Harmonie in der Asymmetrie der japanischen und chinesischen Kunst haben Sie sehr beeinflusst. Das ewige „Stirb und Werde der Natur“ ist Beweis der Göttlichkeit. Das Ende ist der neue Anfang, der gebrochene Zweig bildet einen neuen Schössling, der Pflanzenstaub ist die Nährerde der neuen Samen.Die Bilder und Objekte sollen beruhigen, erfreuen, zum Innehalten verführen. Sie sollen der SeeDie Seele Zaubergarten sein, Augenruhe, Augenfreude, Seelenruhe spenden, vielleicht sogar als Gebet le mit den Händen näher zu Gott, zur ewigen Liebe, zur Vereinigung mit all den guten Kräften hinmit hinführen.führen.

Geboren am 8. Juni 1959 in Wien. Die Eltern waren künstlerisch begabte Ärzte und haben ihr schon in der Kindheit die Schönheit der Natur und der Kunst nahegebracht. Aufgewachsen am Land, in Tulln, nahe den Donauauen. Dort arbeitete schon der Vater als Augenarzt. Nach ihrer Arbeit als Augenärztin an der Wiener Universitäts-Klinik AKH, an der sie die VENIA LEGENDI erringen konnte, war es konsequent, die Praxis des Vaters zu übernehmen und dort 40 Jahre als Kassenärztin in Tulln zu arbeitete.

"Schon immer habe ich gemalt, gezeichnet, geformt, gesammelt. Mein Blick wurde durch die vielen Kunstbücher in der Bibliothek meiner Eltern geschult. Regelmäßige Besuche der Museen und Weiterbildung in Kursen vertieften meine Kenntnisse und mein Kunstverständnis. Parallel zum Medizinstudium besuchte ich auch einige Jahre Vorlesungen der Kunstgeschichte. 1977 durfte ich nach bestandener Aufnahmeprüfung das Kunst-Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien in der Meisterklasse Prof. Rudolf Hausner, geführt von Prof. Ulrich Gansert beginnen, allerdings habe ich mich dann doch endgültig dem Medizinstudium zugewandt."

 Ihr Mann Wolfgang, der als Kinderarzt tätig war, hat ihre künstlerischen Bestrebungen immer liebevoll unterstützt. Nach dem Tod des einzigen Sohnes Mathias 2013 diente die Beschäftigung mit der Malerei und Bildnerei als Überlebenshilfe.

2017 begann sie mit aktiver Ausstellungstätigkeit, seither hat sie an über 40 nationalen und internationalen Ausstelllungen teilgenommen, sowie 4 Einzelausstellungen gestaltet, in mehreren Katalogen sind ihre Werke sichtbar geworden.

„Durch meine Kunst konnte ich viele Freunde gewinnen, die anregenden, freundlichen Beziehungen zu meinen Künstlerkollegen und Kolleginnen und die persönliche Interaktion mit den Besuchern meiner Ausstellungen empfinde ich als besonders beglückend.“

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